Kursleiter:innen

Tanja Bellaire

Tanja Bellaire

Yogalehrerin Basic BDYoga, unterrichtet seit 2012 Ashtanga und Vinyasa Yoga

Yoga ist für mich zu einer unerschöpflichen und bereichernden Quelle von Glück, Klarheit und Lebensfreude geworden. Diese Erfahrungen möchte ich mit anderen teilen und die wesentlichen Grundlagen dafür im Unterricht vermitteln.“

Meine ersten Kontakte mit Yoga stammen aus der Zeit um 2000 als in diversen Fitness Studios ein neuer Trend „Power Yoga“ angeboten wurde. Das war mein Ding - und ist es bis heute!

Beeindruckt von einem zunehmenden Gefühl der Leichtigkeit und diversen positiven Effekten, die ich bei mir und anderen „Fitness Yogis“ durch die regelmäßige Praxis beobachten konnte, machte ich mich auf die Suche nach den Wurzeln von Ashtanga Yoga und den philosophischen Hintergründen.

Als ich während einer Prüfungsphase im Studium das erste Mal Patanjalis Yogasutras gelesen habe, war ich wie im Rausch und hatte während der ganzen Zeit zur großen Verwunderung meiner Kommiliton*innen ein glückseliges Lächeln im Gesicht.“

Ich bin langjährige Schülerin von Nicole Verheyden und Peter Greve und wurde von beiden 2011-2013 zur Yogalehrerin ausgebildet (Vinyasa Flow, Ashtanga Yoga Mysore Style).

Die Gemeinschaft der Yogapraxis in Schöneberg ist für mich eine zweite Heimat und Ankerpunkt im trubeligen Berliner Großstadtdschungel geworden.

Seit 2015 habe ich meine Praxis in Pranayama und Meditation vertieft und 2019 die dreijährige Fortbildung Prāṇāyama & Meditation bei Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe abgeschlossen. Ich besuche weiterhin seine Intensiv-Seminarreihe.

Nach meiner Ausbildung zur Medizinischen Dokumentarin in Süddeutschland, hat mich meine erste Festanstellung an der Charité nach Berlin geführt. Mein Studium zur Medieninformatikerin schloss ich 2003 ab. Seitdem arbeite ich hauptberuflich im IT-Projektmanagement und verbringe gern Zeit mit meiner Familie und im Grünen.

Toni Hög

Toni Hög

Yogalehrerin BDY/EYU, unterrichtet seit 2019 Ashtanga und Vinyasa Yoga

"Yoga verbinde ich mit einem vielschichtigen persönlichen Transformationsprozess. Die Yogapraxis macht mich, durch die bewusste Auseinandersetzung mit mir selbst „freier“ von mir selbst. Diesen Prozess empfinde ich als spannend, freudvoll, aber auch herausfordernd."

Nachdem ich mich eine Weile trotz aller Positivberichte aus dem Freund:innenkreis gegen Yoga gewehrt hatte, bin ich schließlich doch zu einem Kurs gegangen. Und nahezu sofort war ich Feuer und Flamme. Als ich dann einen Ashtanga Einsteigerkurs besuchte, war es endgültig um mich geschehen und es war klar: ich will tiefer in die Welt des Yoga einsteigen. Die spürbaren Auswirkungen kleinster Veränderungen von Ausrichtung und Atmung auf einzelne Asanas finde ich unglaublich beeindruckend.

2017 begann ich meine Ausbildung für Ashtanga und Vinyasa Yoga bei Nicole Verheyden und Peter Greve in der Yogapraxis in Berlin und schloss diese im April 2021 ab.

2022 durfte ich in Dresden für mehrere Monate das „Yogawaves“-Studio mitleiten. Diese Erfahrung zeigte mir, wieviel Spaß ich an Yoga als „Arbeit“ habe. Yoga zu unterrichten macht mich um wertvolle Erfahrungen reicher. Nun freue ich mich als Teil der Yogapraxis, dem Yoga einen noch größeren Platz in meinem Leben geben zu können.

Birgit Hollenbach

Birgit Hollenbach

Yogalehrerin BDY/EYU, unterrichtet seit 2019 Ashtanga und Vinyasa Yoga

"Es ist mir immer eine Freude, Yoga zu unterrichten. Ich mag den Austausch mit den Praktizierenden und die im Raum entstehende Energie, die ich mit in den Tag oder Abend nehmen kann."

Yoga ist für mich ein wichtiger Baustein für ein gutes Leben. Unter dem Begriff 'Yoga' verstehe ich: Zu lernen, in jedem Moment geistig wach zu sein, oder auch: bei mir zu sein. Dabei hilft mir die Kombination aus körperlichen Übungen, Atem und Meditation.

Ursprünglich habe ich mit Yoga begonnen, weil ich extreme Nackenschmerzen hatte. Ich merkte, dass eine regelmäßige Vinyasa-Praxis zur Entspannung von Nacken und Schultergürtel führte. Darüber hinaus fühlte ich mich nach der Praxis wohl in meinem Körper - ein Wohlsein, dass sich auch auf den Geist ausweitete. Die Ashtanga-Yogapraxis erlaubte mir, tiefer in diese Erfahrung zu gehen.

Über die verschiedenen Yogarichtungen und Grundlagen des Yoga wusste ich bis zu meiner vierjährigen Ausbildung in Die Yogapraxis Berlin: Nichts. Die vielschichtige Ausbildung mit Einblicken in die funktionelle Anatomie und die Geschichte und Philosophie des Yoga lehrten mich, warum ein asana wie ausgeführt wird und wie komplex der Hintergrund des Begriffes „Yoga“ ist.

Ich bin promovierte Biochemikerin und zertifizierte Übersetzerin für die englische Sprache. Außer als Yogalehrerin bin ich unterwegs als Geschäftsführerin der Firma „Kontext Gesundheit“ (www.kontextgesundheit.com) und als Trainerin für Naturwissenschaftler*innen in „Scientific Writing“ und „Presentations“ (www.textsandtranslations.com; www.medientraining-fuer-wissenschaftler.de)

Dörte Völzmann

Dörte Völzmann

Yogalehrerin BDY/EYU , unterrichtet seit 2012 Ashtanga und Vinyasa Yoga

Die Yogapraxis in Schöneberg bietet eine gute Atmosphäre des respektvollen Lernen und Lehrens, in der ich mit Begeisterung und Freude praktiziere und unterrichte."

Der Drang, mich zu bewegen und die Sinnsuche brachten mich Anfang der 2000er zum Yoga. Ich  habe verschiedene Yogastile erprobt: Kundalini Yoga, Vini Yoga, Vinyasa Flow und Ashtanga Yoga. 

Nach einigen Jahren des Üben ging ich nach Indien für ein erstes Teacher Training in Goa bei Lalit Kumar. Diese intensive Zeit mit täglicher Ashtanga Praxis,  Pranayama und Meditation gab mir den Impuls meine eigene Ashtanga Yoga Praxis zu intensivieren, weiter zu entwickeln und selbst Yogastunden zu geben.

Mit der vierjährigen BDY-Ausbildung bei Nicole Verheyden und Peter Greve in der Yogapraxis Schöneberg habe ich nicht nur mein Wissen um den Yoga erweitert, ich habe tiefe und bleibende Erfahrungen gemacht und vielfältige Facetten und Wirkungen des Yoga erfahren können und gelernt diese zu vermitteln.

Die wunderbaren und unterschiedlichen Möglichkeiten im Yoga, sich kennen zu lernen und dabei wohlwollend mit dem eigenen Körper und Geist zu arbeiten, begeistern mich  immer wieder. Diese Erfahrungen weiter zu geben und andere auf ihrem Yogaweg  zu unterstützen, ist für mich sehr befriedigend, eine sinnvolle Aufgabe und eine große Bereicherung.“

Seit 2016 führe ich gemeinsam mit Ute Löffelsend eine eigene Yogaschule in Berlin: Ashtanga Yoga Friedrichshain.

Seit 1983 lebe ich, mit Unterbrechungen in Berlin, studierte hier Wirtschaftswissenschaften, arbeitete als Journalistin und war in den Bereichen PR, Marketing und Werbung für verschiedene Medien- und Handelsunternehmen tätig.

Mit diesen Yogalehrer:innen arbeiten wir zusammen

Christian Badura

Christian Badura

Yogalehrer BDY/EYU, unterrichtet seit 2021 Ashtanga und Vinyasa Yoga

Für mich ist Yoga ein unerschöpfliches Feld zur Förderung und Erhaltung körperlicher und geistiger Gesundheit, Inspirationsquelle für die Lebensführung und Ansporn für Weiterentwicklung und Arbeit an sich selbst. Yoga hat mir immer wieder Möglichkeiten und Orte für Gemeinschaft und Heilung geboten, und ich möchte diese Erfahrungen beim Unterrichten weitergeben.

Der Fokus auf die bewusste Atmung und eine Art verkörperte Achtsamkeit sind für mich zentral und machen das Besondere am Yoga aus. So können wir die Fähigkeit zur Selbstregulation erlernen, widerstandsfähiger im Alltag werden und mit der Zeit immer tiefere Erfahrungen in der Praxis machen."

Yoga begleitet mich seit kurz nach dem Abitur und ich habe über die Jahre verschiedene Stile ausprobiert und eigenständig praktiziert. Eine herausfordernde Phase während der Promotion führte mich zur intensiven Praxis des Ashtanga, zu der ich 2017 fand. Diese Praxis brachte mich dazu, die Tradition immer weiter zu erkunden, Sanskrit zu lernen und eine vierjährige Ausbildung zu beginnen. Mein Hintergrund als Klassischer Philologe trug dazu bei, dass neben der körperlichen Praxis und dem Unterrichten ganzheitlich ausgerichteter Yogastunden auch mein Interesse an der Philosophie, den Texttraditionen und kulturgeschichtlichen Hintergründen des Yoga gewachsen ist.

Susi Chmela

Yogalehrerin BDY/EYU
Ausbildung im Pränatal Yoga

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Andrea Diers

Andrea Diers

Yogalehrerin BDY/EYU

"Yoga ist für mich Bewegung und Stille, Verbundenheit und gelöst sein, eine Art liebevolle Selbstbetrachtung, ein aufmerksamer Kontakt, zu dem, was ist und zu dem, was im Verborgenen liegt... Ich schätze mich glücklich, die Vielfalt des Yoga erfahren und teilen zu dürfen. Dank dieser Verbindung wird Yoga für mich zu einer lebendigen und lebenswerten Tradition.“

Als Physiotherapeutin und Yogalehrerin ist es mir seit 20 Jahren ein Herzensanliegen, dass Menschen durch Yoga wohltuende und fördernde Impulse erfahren, die wiederum zu einer differenzierten und sensitiven Wahrnehmung im Alltag beitragen.

Wie sind wir täglich mit uns selbst, miteinander und mit unserer Umwelt in Kontakt und in Beziehung? Ist es möglich über Bewegung, Haltung und Atmung in Resonanz mit dem inneren Erleben zu gehen?

Mit meinem Hintergrund in manueller Therapie, Osteopathie und Ayurveda und Einflüssen aus dem Qigong und Feldenkrais verstehe ich Gesundheit und Wohlbefinden nicht als einen statischen Zustand, sondern als ein dynamisches Geschehen. In meiner Arbeit mit Menschen im Alter von 15 bis 85 erlebe ich, dass Yoga in allen Lebensphasen unterstützend sein kann. Im Vordergrund steht für mich nicht das Üben auf ein vorgegebenes Ziel hin, sondern die Art und Weise wie wir etwas tun.

Ich bin als Dozentin für die Fachbereiche "Medizinische Grundlagen und funktionelle Anatomie", "Yoga Therapie", "Vinyasa Flow" und die Moderation von Lehrproben an drei Ausbildungsschulen des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) tätig. Den kreativen Austausch, das miteinander Lernen, Wachsen und Reifen, empfindet ich als sehr bereichernd.

Vera Gmür

Vera Gmür

Vera ist Yogalehrerin Basic BDY.

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Tinka Laschewski

Tinka Laschewski

Tinka ist Yogalehrerin Basic BDY.

"Yoga ist das, was mir im Alltag (und im Leben allgemein), immer wieder den Boden unter den Füßen zurückbringt, mich erdet und mir den Weg zurück zu mir zeigt."

Als ich zum Studieren nach Berlin kam, fragte mich meine damalige WG-Mitbewohnerin ob ich nicht Lust hätte, Yoga zu machen. Gehört hatte ich davon und eine grobe Vorstellung ebenso, doch was mich so richtig erwartete, war mir nicht klar. Wir begannen über den Hochschulsport "Power-Yoga" zu machen und mehr oder minder sofort, war ich hooked.

Die Art des Seins und des sich Bewegens fühlte sich für mich sofort richtig und organisch an; hatte ich doch zu Schulzeiten auch immer das Feedback bekommen, ich sei unsportlich und unbeweglich. Meinen Geist so zu erleben und meinen Körper so zu spüren, tat unheimlich gut.

Seit 2010 ist der Yoga, insbesondere Ashtanga/Vinyasa Yoga, in meinem Leben und hat seitdem einen festen Platz. So fest, dass ich mich 2021, nach jahrelanger, eigener Yogapraxis dazu entschied, die Ausbildung zu machen, um auch etwas davon weitergeben zu können, was der Yoga mir gibt. 2024 schloss ich die Basic BDYoga Ausbildung bei Nicole Verheyden und Peter Greve ab und bin vor allem als Vertretungslehrerin im Studio "Ashtanga Yoga Friedrichshain" tätig. Und nun hier in Schönberg mit einem festen Kurs.

Neben dem Yoga arbeite ich im öffentlichen Dienst in der Jugendarbeit und Kulturellen Bildung, Reise viel und freue mich über jedes Buch, dass ich in die Hände bekomme.

Ich bin dankbar, Teil von verschiedenen (Lebens-)Welten sein zu können und der Yoga ist für mich definitiv das Bindeglied zwischen allen.

Ute Löffelsend

Ute Löffelsend

Yogalehrerin BDY/EUY, unterrichtet seit 2014 Ashtanga und Vinyasa Yoga

"Mit viel Freude unterrichte ich in der Yogapraxis, in der ich seit über einem Jahrzehnt lerne und lehre. Es ist für mich ein offener Ort der Gemeinschaft, des Wachsens und der Inspiration."

Seit 2004 praktiziere ich Ashtanga Vinyasa Yoga und bilde mich seitdem kontinuierlich weiter. 2018 habe ich die vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY / EYU bei Nicole Verheyden und Peter Greve abgeschlossen. 2016 habe ich zusammen mit Dörte die Yogaschule Ashtanga Yoga Friedrichshain eröffnet.

Ich war von Anfang an tief berührt von Ashtanga Yoga, insbesondere von der fließenden körperlichen Praxis. Über den physischen Zugang habe ich über die Jahre mehr und mehr die anderen Aspekte des Yoga kennen und schätzen gelernt: So begleiten mich Pranayama, Meditation und auch die tägliche Praxis außerhalb der Matte.

Yoga ist für mich die Möglichkeit mich auszudrücken, zu erforschen und zu entwickeln auf allen Ebenen, die das Menschsein ausmachen. Die Wahrnehmung wird geschult und immer feiner. Zusammenhänge eröffnen sich. Große Achtung vor der Natur stellt sich ein.

Ich bin langjährige Schülerin von Nicole und Peter. 

Ich bin Mutter von zwei Kindern und führe seit 2005 eine kleinen Beherbergungsbetrieb. Ich habe in Heidelberg und Berlin studiert: Magister in Erziehungswissenschaften, Psychologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Toursimus Management (Zertifikat).

Janet Oelschläger

Janet Oelschläger

Yogalehrerin BDY/EYU, unterrichtet seit 2013 Ashtanga und Vinyasa Yoga, seit 2019 Pranayama und Meditation

Wie kam ich zum Yoga? Oder kam der Yoga zu mir? 1999 erlebte ich in Sri Lanka das erste Mal eine Yogastunde und wusste sofort, Yoga gehört in mein Leben. Zurück in Berlin lernte ich zehn Jahre lang bei Sabine Mangold Vinyasa und Ashtanga Yoga. 2004 absolvierte ich in dem thailändischen Kloster Wat Suan Mokkh meinen ersten Meditationskurs und wurde von Mönchen in der buddhistischen Lehre unterwiesen. Ich verließ das Kloster glücklicher, leichter und klarer. Wenig später in Neuseeland, nahm ich an meinem ersten Vipassanā-Kurs teil, eine Methode, die sich auf die reine Lehre des Buddha stützt und weltweit von S. N. Goenka gelehrt wird. Das Ergebnis war für mich überwältigend: Mehr Stille im Geist, Fokussiertheit und Gelassenheit. Seitdem besuche ich jedes Jahr einen 10-tägigen Vipassanā-Kurs und bin noch immer beeindruckt von den tiefgreifenden Veränderungen, die sich im Geist vollziehen.

Mein Wunsch, mich intensiver mit Yoga zu beschäftigen führte mich zu Nicole Verheyden und Peter Greve, bei denen ich eine 4-jährige BDY-anerkannte Yogalehrerausbildung absolvierte. Die Auseinandersetzung mit der Yogaphilosophie, vor allem mit Patañjalis Yoga-Sūtra, fand ich dabei besonders inspirierend. Mir wurde klar, dass nicht nur die Praxis von Asana, sondern gleichermaßen Pranayama und Meditation zum Yogaweg gehören. 2014 begann ich dann mit einer 3-jährigen Pranayama Weiterbildung bei Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe und nehme seitdem jährlich an seinen Seminaren teil. Das Erleben der inneren Stille, die aus dieser Praxis heraus entsteht, möchte ich auch in meinem Unterricht ermöglichen. Mit viel Freude unterrichte ich Ashtanga Yoga und habe mich dabei stetig weitergebildet, u.a. bei Dena Kingsberg, Sarah Hatcher, Annette Hartwig, Richard Freeman, Ty Landrum und Petri Raisanen.

Sarah Sallmann

Sarah Sallmann

Yogalehrerin BDY/EYU, unterrichtet Ashtanga und Vinyasa Yoga

Practice and all is present.

Yoga erfahre ich als Präsenz in Stille und Klang, in Ruhe und Bewegung, in Konzentration und Weite, in Disziplin und Freiheit, in Loslösung und Verbindung, in Form und Leere, in Unmittelbarkeit und Verborgenheit, in Wesenhaftem und Transformation, im Weg und im Ziel.

Praxis realisiere ich auf dem Kissen und auf der Matte, beim Kochen und Essen, beim Gehen und Warten, beim Lesen und Schreiben, in Vertrautem und im Staunen, in Gesprächen und geteilter Stille, beim Lehren und Lernen, durch Empathie und service, in Dankbarkeit und in Liebe.

Inspiration schöpfe ich aus der Weisheit der Natur und dem Wissen meiner Lehrer, aus den Formen und Texturen und Wandlungen der Stille, aus Augenblicken und Lebenslinien, aus Berührungspunkten und Zwischenräumen, aus Worten, die Welten erweitern und Bildern, die Unsichtbares offenbaren, aus dem klaren Spiegel der Praxis und den zahlreichen Lehren des Lebens.

Erkenne dich selbst ist die Leitidee, die sich durch die westliche wie die östliche Philosophie zieht und das mit ihr verbundene Tun gestaltet, das sie leibhaftig und lebendig werden lässt. Yoga möchte ich daher als Moment der Reflexion vermitteln, das Praktizierenden Ein-Sicht in und durch sich selbst als Selbst, d.h. als ātman und brahman, eröffnet. Dabei ist es für mich wesentlich, ihnen jeweils Hier und Jetzt zu begegnen und sie gleichermaßen als Lehrende und Lernende zu begleiten. Literatur und Philosophie verstehe ich als ebenso bedeutsames Element dieses Prozesses wie die körperlich-meditative Übung: Erst in ihrem Zusammenspiel können Theorie und Technik neu erfahren und als sich ergänzende und bedingende Glieder einer mehrschichtigen, vielgestaltigen und sich immer wieder neu entfaltenden Yoga- und Lebenspraxis erkannt werden.

Almut Schildberger

Almut Schildberger

Yogalehrerin Basic BDY, unterrichtet Yoga seit 2020

„Mit Yoga lausche ich dem Leben.“ 

Mein erster Kontakt mit Yoga, ergab sich aus einer Krisensituation. Damals, als junge Frau, verfangen in verschiedenen Rollen, derer ich ständig und immer allen gerecht werden wollte, wehrten sich mein Körper und Geist aktiv gegen diesen immer währenden Stress. Die Symptomatik zwang mich, mit mir und meinen Bedürfnissen wieder besser in Kontakt zu kommen.

Ein Weg des Lernens begann, auf dem ich mich selbst wieder entdecke, meinem Selbst näher komme und zunehmend freundlicher mit mir umgehe. Das ist essenziell, um allem um mich herum friedlich gesonnen zu sein. Durch den Atem angeleitet, fühlte sich mein Körper gesehen in einer kraftvoll fließenden Bewegungspraxis, die mir heute eine gute Basis für Pranayama und Meditation bietet. Mein bewußter Atem ist mir wesentliches Mittel geworden, um immer wieder im Moment anzukommen, das Rauschen in Stille zu verwandeln und mich so mit allem verbinden zu können. Für mich eine wunderbare Praxis, um Zufriedenheit zu kultivieren und das auch außerhalb der Matte. Somit wurde der Yoga für mich ein verlässlicher Begleiter im sich ständig wandelnden Lebensfluss 

Der Zugriff auf yogisches Wissen und yogische Erfahrungen ist heute fast endlos. Ich fand 2010 in der YP in Schöneberg dafür einen vertrauensvollen Yogaort und später in Nicole Verheyden, Peter Greve und Andrea Diers kompetente AusbilderInnen für Ashtanga und Vinyasa Flow Yoga. Lebendigkeit und Wandel prägen diesen Yogaort und ich kann frische Energie durch die Praxis in der Gemeinschaft tanken.

Inzwischen unterrichte ich mit Begeisterung eigene Yogakurse in Charlottenburg (Vinyasa Flow und Präventionskurse) und freue mich auch in den Räumen im AY Friedrichshain und der YP Schöneberg in Vertretungsstunden neuen Gesichtern zu begegnen. Für meinen Yogaunterricht ist es mir wesentlich, wertfrei und wohlwollend einen kollektiven Raum für die Praxis und Einzigartigkeit einer jeden und eines jeden zu schaffen.

Durch meinen pädagogischen Hintergrund liegt es nahe, meine Erfahrungen aus dem Yoga teilen zu wollen. Über dreißig Jahre unterrichtete ich Bildende Kunst, Schauspiel und Naturwissenschaften und war in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Ich habe eine Ausbildung als Wald,- Gesundheitstrainerin und bin seit 2024 als Intouch*-Massage Therapeutin tätig. Meine eigene lebenslange künstlerische Praxis versteht sich als Dialog zwischen Mensch, Material und Natur.

Benedikt Schütz

Benedikt Schütz

Yogalehrer Basic BDY, unterrichtet seit 2021 Vinyasa Yoga

"Ich unterrichte Yoga, weil mich die Wirkung dieser Praxis immer wieder zurück zu mir selbst bringt – klarer, freier und mehr im Gleichgewicht.“

Als ich 2014 meinen ersten Kurs in der Yogapraxis besuchte, suchte ich eigentlich nur wohltuende Bewegung. Die fließenden Sequenzen im Vinyāsa, das Dehnen, Kräftigen und die Entspannung am Ende fühlten sich gut an. Doch das, was mich wirklich berührt hat, geschah zwischen den Haltungen. Ein kaum greifbares Gefühl, leichter und zugleich wacher zu sein. Ich spürte, dass Yoga mehr ist als körperliche Übung: ein System, das Körper und Geist miteinander verbindet und mich meiner authentischen Mitte näherbringt. Diese Erfahrung teile ich heute im Unterricht, weil ich weiß, wie wohltuend es sein kann, sich selbst wieder klar wahrzunehmen.

Mit den Jahren habe ich mich immer intensiver damit beschäftigt, was Yoga eigentlich ausmacht. Die historischen Wurzeln reichen weit zurück. Doch der moderne Yoga hat sich zu einer eigenständigen, weltanschaulich offenen Praxis entwickelt, die dennoch von traditionellen Elementen wie āsana, prāṇāyāma und Meditation getragen wird. Faszinierend finde ich, dass es keine starre Definition gibt. Yoga bleibt ein lebendiges, sich wandelndes System – und genau das macht es so zugänglich.

In meinem Unterricht möchte ich diesen offenen, forschenden Geist weitergeben. Mir ist wichtig, Bewegungen nachvollziehbar zu vermitteln, Atem und Fokus zu verbinden und gleichzeitig Raum für individuelle Empfindungen zu lassen. Yoga bedeutet für mich nicht Perfektion, sondern Präsenz. Nicht Festhalten, sondern in Bewegung bleiben – im Körper wie im Geist. 

Nicole Verheyden

Nicole Verheyden

Yogalehrerin BDY/EYU
Nicole ist für die Kommunikation und Organisation in unserer Ausbildung zur Yogalehrer/in BDY/EYU zuständig.

Ich unterrichtete seit über 20 Jahren mit viel Freude und Hingabe Yoga. Meine tiefe Überzeugung in das Potential von Yoga ist gegründet auf meiner persönlichen Erfahrung einer schrittweisen Veränderung auf dem Yoga-Weg. 

2007 eröffnete ich mit Peter Greve die Yogapraxis. Zusammen mit Peter leitete ich die Yogapraxis von 2007 bis 2022, seit 2014 eine vom BDYoga – dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland – anerkannte Yoga-Ausbildung. 

Ich bin Mitglied im BDYoga, in dem ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Yoga und die Belange von Yogaübenden engagiere.

Nach meinem Studium zur Diplom Sportlehrerin an der Sporthochschule Köln hatte ich für mich Yoga entdeckt. Nach einigen Jahren spürte ich, dass ich all die positiven Erfahrungen und Wirkungen, die meine eigene Yogapraxis mit sich brachte, unbedingt auch an andere weitergeben wollte. So absolvierte ich nach einem kürzeren Yoga Teacher Training in Berlin schließlich eine vierjährige BDY-anerkannte Yogaausbildung.

Zuvor hatte mein Interesse an „Bodywork“, Tanz und Performance mich für ein Jahr an die Westküste der USA in ein Jahrestraining am „Moving On Center“ geführt. Die dort erlebten intensiven Erfahrungen mit Alexandertechnik, Contact Improvisation, Body Mind Centering u.a. unterstützen mich bis heute sehr in meiner eigenen Yogapraxis und meinem Unterricht.

„Ich sehe eine große Stärke des Yoga darin, in Kontakt mit mir selbst zu kommen. Erst daraus erwächst für mich die Möglichkeit für eine tiefere Beziehung zu anderen. Und genau diesen ehrlichen Kontakt zu meinem Gegenüber herzustellen ist mein Anliegen in jeder Yogastunde“